Amundi bekräftigt seine Wachstumsambitionen im deutschen Markt mit Gründung eines Beirats

Die Marke Amundi
14.12.2018

München, den 14.12.2018| Amundi Deutschland, mit einem verwalteten Vermögen von rund 46 Mrd. Euro, beruft einen Beirat und unterstreicht damit seine Wachstumsambitionen im deutschen Markt. Der Amundi Beirat besteht aus erfahrenen und namhaften Mitgliedern der deutschen Wirtschaft mit ausgewiesener Kenntnis der Finanzindustrie. Als unabhängiges Gremium gibt der Beirat entscheidende Impulse für die Ausrichtung des Unternehmens sowie die Identifizierung und Bewertung neuer Geschäftsfelder.

„Wir freuen uns, durch den regelmäßigen Austausch mit einem Gremium ausgewiesener Experten der deutschen Wirtschaft die richtigen Impulse zu erhalten, um unsere Marktposition in Deutschland auszubauen“, so Evi C. Vogl, CEO Amundi Deutschland.

Dr. Jürgen Stark, ehemaliger Chefökonom der EZB

Dr. Jürgen Stark war bis Ende 2011 als Chefökonom Mitglied des Direktoriums und des Rats der Europäischen Zentralbank (EZB). Nach seiner Promotion in Wirtschaftswissenschaft startete er seine berufliche Karriere als Referent in der Abteilung Wirtschaftspolitik im Bundesministerium für Wirtschaft. Anschließend leitete er das Referat „Außenwirtschaft, Geld, Währung und Finanzmärkte“ im Bundeskanzleramt, bevor er in das Bundesministerium der Finanzen wechselte. Dort war er zuletzt als Staatssekretär zuständig für die europäischen und internationalen Finanz- und Währungsbeziehungen sowie persönlicher Beauftragter („Sherpa“) des Bundeskanzlers zur Vorbereitung der G7-Wirtschaftsgipfel. 1998 wurde Stark Vizepräsident der Deutschen Bundesbank. Er war zuständig für die internationalen und europäischen Beziehungen und fungierte als Stellvertreter des Präsidenten der Deutschen Bundesbank im Europäischen Zentralbankrat. 2006 wechselte er als Nachfolger von Otmar Issing in das Direktorium der EZB und verantwortete die Bereiche Volkswirtschaft, Statistik und IT. Ende 2011 trat er von seinen Funktionen in der EZB zurück. Jürgen Stark ist Honorarprofessor an der Eberhard Karls Universität Tübingen und unter anderem Kuratoriumsmitglied der Bertelsmann Stiftung.

Yvonne Beiertz, Inhaberin Yvonne Beiertz Consulting

Seit 2015 führt Yvonne Beiertz ihre eigene Consulting Firma. Zuvor war sie Partnerin bei Spencer Stuart, einer der weltweit führenden Personalberatungen. Dort stand 20 Jahre lang die Beratung von Führungs- und Aufsichtsgremien börsennotierter Unternehmen, Familiengesellschaften und internationaler Organisationen bei Personalentscheidungen im Vordergrund. Außerdem war sie einige Jahre Geschäftsführerin für Deutschland und leitete als „Global Practice Leader“ den Bereich Finanzdienstleistung. Ihre berufliche Laufbahn begann bei der Bayerischen Hypotheken- und Wechsel-Bank in München. Zuletzt war sie dort als Director der Tochtergesellschaft Foreign & Colonial mit Sitz in London für den Aufbau des Geschäftsfelds Investment Management zuständig; Marketing und Vertrieb in Westeuropa für die US-Fondsgesellschaft Pioneer Investments mit Sitz in Boston war eine weitere Station. Außerdem war sie für mehrere Jahre als Geschäftsführerin des Maschinenbau-Unternehmens ihrer Familie mit Standorten in Deutschland und Österreich tätig.

Johannes K. Borsche, Treasury-Chef bei KION

Johannes Borsche leitet den Bereich Corporate Finance der KION Group. Die KION Group ist ein weltweit führender Anbieter von Gabelstaplern und Lagertechnik, verbundenen Dienstleistungen sowie Supply-Chain-Lösungen.Zum Bereich Corporate Finance gehören die Ressorts Corporate Treasury, Financial Services Treasury, M&A, Pensions sowie Corporate Finance Projects. In dieser Funktion berichtet Borsche direkt an CFO Anke Groth. Vor seinem Wechsel zu KION agierte Borsche als CFO bei Nestlé Waters Germany, der deutschen Tochter der Wassersparte des schweizerischen Lebensmittelriesen, die Marken wie Vittel, San Pellegrino und Acqua Panna vertreibt. Davor arbeitete Borsche 14 Jahre für den Finanzdienstleister Morgan Stanley, wo er als Managing Director unter anderem als Co-Head Corporate Finance Execution für die Regionen Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) tätig war. Seine Karriere hatte Borsche bei der Deutschen Bank im Bereich Investment Banking/Equity Capital Markets begonnen.

Oliver T. Bussmann, CEO und Gründer Bussmann Advisory AG

Oliver Bussmann ist ein weltweit anerkannter Thought Leader im Bereich Technologie und Treiber für große Veränderungen in multinationalen Unternehmen. Als Gründer und CEO der Bussmann Advisory AG berät er Unternehmen und Start-ups, die beim Thema „digitale Disruption“ einen Schritt voraus sein wollen. Zudem hält er wichtige Mandate in Industrieverbänden, unter anderem als Präsident und Mitbegründer der Swiss Crypto Valley Association, und er ist einer der Global Ambassadors der unabhängigen Mitgliedervereinigung Innovate Finance, die die FinTech-Community Großbritanniens vertritt, sowie Vorstandsmitglied von Identity 2020. Von 2013 bis 2016 war Bussmann Group CIO bei UBS, wo er erfolgreich die Transformation des IT-Bereichs leitete und ein neues konzernweites Innovations-Framework einführte. Zudem machte er UBS zu einem Pionier in der Entwicklung und beim Einsatz von Blockchain im Finanzdienstleistungssektor. Vor seinem Eintritt bei UBS war Bussmann Global CIO bei SAP, wo er verantwortlich war für einen umfassenden technologischen Wandel. Davor war er CIO für North America & Mexico bei der Allianz. Zu seinen bisherigen Aufgaben gehörten Führungspositionen bei der Deutschen Bank und bei IBM. Er wurde von Financial News/The Wall Street Journal zum COO/CTO des Jahres und von INSEAD/CIONET zum European CIO of the Year ernannt und erhielt den Elite 8 Award, der vom Wall Street & Technology Magazine an die innovativsten Technologieführer in der Kapitalmarktbranche verliehen wird. Zudem wurde er zweimal in die Liste der Financial News „FinTech 40“ aufgenommen.

Dr. Michael Kemmer, ehemaliger Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes deutscher Banken

Bis Ende 2017 fungierte Dr. Michael Kemmer als Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB). Der studierte Betriebswirt startete seine berufliche Karriere 1988 bei der Bayerischen Vereinsbank, wo er bereits seine Ausbildung zum Bankkaufmann absolviert hatte. 1994 übernahm er die Bereichsleitung Finanzen bei der DG Bank in Frankfurt. Zwei Jahre später zog es ihn wieder in die Heimat, wo er die Bereichsleitung Konzern-Rechnungswesen und -Controlling bei der HypoVereinsbank übernahm. Von 2003 bis Ende 2005 war er dort als Vorstand für Risikomanagement tätig. Nach der Übernahme der HypoVereinsbank durch die italienische UniCredit Group 2005 verließ Kemmer das Unternehmen. 2006 startete er als Finanzvorstand bei der BayernLB, wo er von März 2008 bis zu seinem Ausscheiden im Dezember 2009 Vorstandsvorsitzender war. Im Oktober 2010 übernahm er das Amt des Hauptgeschäftsführers beim Bundesverband deutscher Banken. Michael Kemmer ist nichtexekutives Mitglied des Verwaltungsrats der Logwin AG und Mitglied des Aufsichtsrats der Eurogroup Consulting AG.

Dr. Herbert Walter, geschäftsführender Gesellschafter von Dr. Herbert Walter & Company

Dr. Herbert Walter ist seit 2009 geschäftsführender Gesellschafter von Dr. Herbert Walter & Company, einer unabhängigen Beratungsgesellschaft mit Fokus auf den Finanzsektor. In dieser Zeit übernahm er zudem diverse Mandate in Aufsichtsräten sowie Beiräten deutscher und ausländischer Unternehmen. Nach seinem BWL-Studium wurde Walter 1979 wissenschaftlicher Assistent an der LMU München und kurz danach zusätzlich fester freier Mitarbeiter zweier großer Wirtschaftszeitungen. Von 1983 bis 2003 arbeitete der gelernte Bankkaufmann für die Deutsche Bank Gruppe, zuletzt als Mitglied des obersten Konzernführungskreises und weltweit Verantwortlicher für das Private Banking sowie das breite Privatkunden- und Mittelstandsgeschäft. 2003 wechselte er in den Holdingvorstand der Allianz SE. In dieser Funktion führte er als Vorstandsvorsitzender die Dresdner Bank AG zum Turnaround und schließlich 2008 in die Fusion mit der Commerzbank. 2015/16 war er Vorsitzender des Leitungsausschusses der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA).

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Handelskrieg zwischen den USA und China: ein Drahtseilakt

Die wichtigsten Erkenntnisse:Zur neuesten Eskalation: Donald Trump plant ab 1. September zusätzliche Zölle in Höhe von 10 Prozent für chinesische Importe im Wert von weiteren 300 Mrd. USD. Dies ist insofern überraschend, da es schien, als hätten die beiden Länder auf dem G20-Treffen im Juni eine gemeinsame Basis gefunden. Der Waffenstillstand war jedoch nur von kurzer Dauer und China reagierte mit eigenen Maßnahmen in Form einer Aussetzung der US-Agrarimporte und einer Währungsabwertung, was die Situation weiter verschärfen könnte.Wirtschaftliche Auswirkungen: Der Welthandel wird weiterhin unter Druck stehen. Es gibt keinen Grund, mit einer Rezession zu rechnen, aber die Auswirkungen auf das Wachstum werden ausreichen, um die Wirtschaftspolitik zu ändern, beginnend mit der geldpolitischen Lockerung. Die meisten Zentralbanken in den Emerging Markets befinden sich ebenfalls in einer Lockerungsphase. Die Gefahr ist jetzt, dass sich der Handelskrieg in einen Währungskrieg verwandelt. Der Handelskrieg wird die Karte der globalen Wertschöpfungsketten neu gestalten, einige Volkswirtschaften könnten daher von neuen ausländischen Direktinvestitionen profitieren.Auswirkungen auf Veranlagungen in Emerging Markets (EM): Ein langfristiger Handelskrieg könnte das globale Wachstum verringern, ausgelöst durch eine Verlangsamung in China und den USA. Der Handelskrieg könnte jedoch durchaus ein Kampf um die weltweite Vormachtstellung der beiden führenden Volkswirtschaften sein. Einige EM, die sich stärker auf die Inlandsnachfrage und die Umstrukturierung der globalen Lieferketten konzentrieren, sind möglicherweise besser in der Lage, durch die Volatilität zu navigieren, während andere, die gut in die derzeitigen Technologieketten integriert sind, am stärksten darunter leiden würden. Anleger sollten sich von extremen Positionen fernhalten und einen defensiveren Zugang wählen. Bei EM-Anleihen in Hartwährung glauben wir, dass die Liquidität durch die Zentralbanken weiterhin unterstützend wirken wird, während wir bei EM-Währungen, insbesondere in Asien, vorsichtiger sind.Auswirkungen für Investments allgemein: Die USA haben China offiziell als Währungsmanipulator bezeichnet, aber es ist unklar, welche konkreten Maßnahmen die beiden Seiten ergreifen werden. Klar ist, dass Investoren die daraus resultierende Unsicherheit und die Auswirkungen auf Geschäftsentscheidungen nicht mögen. Wir sind in einer späten Zyklusphase und glauben, dass ein vorsichtiger Ansatz notwendig ist – durch eine positive Haltung zu US-Staatsanleihen (wenn auch nach der starken Rally etwas reduziert) und durch eine vorsichtige Haltung zu Aktien. Wir glauben, dass diese Phase der Volatilität selektive Chancen für Aktien in den EM und in den entwickelten Märkten eröffnet. Anleger könnten auch Gold in Betracht ziehen, um die Volatilität zu verringern. Insgesamt bevorzugen wir vor dem aktuellen Markthintergrund defensive Themen.

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Schwellenländer: Die schwierige Suche nach der Balance

Den richtigen Weg zwischen expansiver Geldpolitik der Zentralbanken und einem unsicheren geopolitischen Gesamtszenario zu finden, ist aktuell eine große Herausforderung für die Märkte der Schwellenländer. Yerlan Syzdykov, Global Head of Emerging Markets bei Amundi erklärt, worauf es bei Investments in Anleihen und Aktien jetzt ankommt: "Wir sind nach wie vor der Meinung, dass es im Vorfeld der Präsidentschaftswahl in den USA bis Ende dieses Jahres ein Handelsabkommen mit China geben wird – und das trotz der erneut aufgeflammten Spannungen im Handelsstreit zwischen den beiden Ländern.  Schwellenländer-Anleihen mit RenditechancenVor diesem Hintergrund sind Schwellenländer-Anleihen immer noch eine attraktive Wahl für Investoren auf der Suche nach Rendite. Insbesondere, weil die Zentralbanken weltweit ihre Geldpolitik wieder expansiver ausrichten – entsprechend dem Vorbild der Fed und der EZB. Nach einer starken Performance im ersten Halbjahr kommt es jetzt darauf an, eine sorgsame Auswahl zu treffen und dabei die Schwachstellen genau wie die Stärken eines jeden Landes zu analysieren. Staatsanleihen und Unternehmensanleihen sind interessant, wenn sie bei einem günstigen Ausfallrisiko eine attraktivere Rendite bieten als Industrieländertitel. Hier zwei Beispiele für von uns bevorzugte Länder:Brasilien überrascht positiv mit einem wichtigen Schritt bei der Rentenreform. Bevorzugte Sektoren: Finanzen, Nahrungsmittel, Energie, Versorgungsunternehmen.Ukraine punktet mit attraktiven Renditen und profitiert von der starken Unterstützung durch den IWF. Bevorzugte Sektoren: Konsumgüter, Metalle und Bergbau.Ausblick für Aktienmärkte wechselhaftSchwellenländer-Aktien waren in den letzten zwölf Monaten Opfer der Handelsspannungen, ihre Gewinnaussichten bleiben insgesamt durchwachsen. Zwar sind die Bewertungen attraktiv, aber Investoren ziehen Kapital ab. Nur im Falle eines positiven Ergebnisses der Handelsverhandlungen erwarten wir ein Wiederaufleben des Anlegerinteresses. Im Gegenteil, eine weitere Eskalation könnte zu weiterem Druck auf diese Asset-Klasse führen. Die bereits bestehenden Zölle belasten die Unternehmensgewinne, wobei die Perspektiven von Region zu Region unterschiedlich sind: Einige Länder profitieren sogar von einer Umstrukturierung der globalen Wirtschaft. Anleger sollten auf gute Fundamentaldaten, interessante Dividendenrenditen und verbesserte Unternehmensführung achten. Aktuell bevorzugen wir Titel aus weniger anfälligen Ländern mit einem robusten Binnenwachstum und Fortschritten bei Strukturreformen, beispielsweise:Russland: Hier finden wir Unternehmen mit attraktiver Dividendenrendite. Der Ölpreis und die Wirtschaftspolitik können das Wachstum weiter ankurbeln. Bevorzugte Sektoren: Technologieunternehmen und Banken.Indien: Die politische Stabilität ermöglicht die Umsetzung von Reformen. Finanztitel könnten interessant sein.Eine geringere Liquidität im Sommer zusammen mit zunehmenden geopolitischen Unsicherheiten könnte die Märkte ausbremsen. Aus unserer Sicht bietet ein solches Szenario für mittelfristig agierende Anleger aber eine Chance, ihre Schwellenländer-Investments stärker auszubauen.“

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Amundi ernennt neuen Leiter für den Bereich Third Party Distributors

Amundi Deutschland GmbH, mit einem verwalteten Vermögen von rund 46 Mrd. Euro, ernennt Dr. Andreas Steinert zum neuen Leiter des Bereichs Third Party Distributors und Mitglied der erweiterten Geschäftsführung. Dr. Andreas Steinert ist promovierter Jurist und blickt auf eine internationale Vertriebskarriere mit Managementerfahrung in der Versicherungsbranche zurück. Seine berufliche Laufbahn in der Versicherungswirtschaft startete 2001 […]